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IRB Team ist Europameister

+++ IRB-Europameisterschaften – Fünfmal Gold +++

 

Der Saisonhöhepunkt für IRB-Sportler aus ganz Europa fand an diesem Wochenende am Strand von Scharbeutz statt. Zur Klärung der Frage, welche Teams sich zukünftig Europameister nennen können, galt es für unsere Athleten sich gegen insgesamt 28 Herren- und 9 Frauenteams zu behaupten. Trotz der Tatsache, dass am Vorabend des Wettkampfs durch einen krankheitsbedingten Ausfall noch einmal die komplette Aufstellung unserer Teams geändert und sogar eine Disziplin ganz gestrichen werden musste, fanden unsere Mannschaften deutliche Antworten.

Zunächst galt es sich durch das Starterfeld über die Vorläufe und Halbfinals für die Finalläufe zu qualifizieren. Durch eine couragierte Teamleistung waren unsere Sportler sowohl bei den Herren als auch bei den Damen mit mindestens einer Mannschaft in den A-Finals vertreten.

Damenteam

Im Tube-Rescue Rennen gab es dann auch direkt zwei Europameistertitel zu feiern. Das erste Männerteam, mit Benedikt van Vliet, Lars Laurenz und Wiebke Seifart, schwamm hier souverän durch jeden Lauf und sicherte den Titel. Bei ihrem ersten internationalen Wettkampf konnte sich unser Damenteam durch eine überragende Leistung von Maike Ebeling, Franziska Schult sowie Sophie Park mit großem Abstand den Europameistertitel sichern.

Im nächsten Teil des Finalblocks ging es für beide Herrenteams um den Titel bei der Mass-Rescue. Hier konnte sich überraschend unser zweites Männerteam mit Sebastian Apitz und Eric Friess zusammen mit Lisa Stempniewski und Steffen Witttiber durchsetzen und sich noch vor dem Team aus Wales auf Platz eins des Podiums fahren. Den dritten Platz holt sich das erste Männerteam zusammen mit ihren Patienten Yvonne Monneé und Wiebke Seifart. Aufgrund des Patientenausfalls konnte

Unsere beiden Herrenteams

das Damenteam leider nicht in dieser Disziplin antreten, nutze die kurze Pause jedoch, um sich für das letzte und zugleich schnellste Rennen des Tages vorzubereiten.

 

Hoch konzentriert ging unser Damenteam in das Single-Rescue Finale und fuhr in einem spannenden Rennen auf Platz eins. Mindestens genauso aufregend wie bei den Damen verlief das Finale der Single-Rescue der Herren. In einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen bestätigte unser zweites Männerteam seine Form und darf sich hier nun unverhofft Europameister nennen. Das erste Männerteam fuhr knapp hinter dem ehemaligen Weltmeister aus Wales auf den Bronzerang.

Durch eine geschlossene Teamleistung konnten unsere Sportler ihren international erfolgreichsten Wettkampf bestreiten, was sich auch in der Gesamtwertung widerspielgelt. Bei den Herren gab es einen Doppelsieg zu feiern. Das erste Männerteam um Benedikt van Vliet erreicht aufgrund der guten Platzierungen den ersten Platz auf dem Podium gefolgt von dem zweiten Männerteam mit Sebastian Apitz als Fahrer. Auch in der übergreifenden Gesamtwertung zusammen mit dem Frauenteam waren unsere Athleten nicht zu stoppen und es regnete erneut Gold.

Ein grandioses Ergebnis nach einem tollen Wettkampf!

An dieser Stelle möchten wir uns natürlich auch bei den Veranstaltern sowie den Kampfrichtern für ihren Einsatz bedanken. Ebenfalls gilt unser Dank POWERLOOK-Der Vitalkraftstoff und Van Vliet Maritime, die uns über die gesamte Saison unterstützt und diese Mannschaftleistung im Vorfeld erst ermöglicht haben.

Nach diesem überragenden Saisonhöhepunkt geht es nun an die Vorbereitungen für die Weltmeisterschaften 2018 in Australien.

Podestplätze

Single Rescue – Women

  1. DLRG Rheurdt-Schaephuysen 3
  2. DLRG Meissen 1
  3. TrygFonden SLS IRB Club 5

Single Rescue – Men

  1. DLRG Rheurdt-Schaephuysen 2
  2. Porthcawl Surf Lifesaving Club
  3. DLRG Rheurdt-Schaephuysen 1

Mass Rescue – Women

  1. DLRG Meissen 1
  2. DLRG Meissen 2
  3. Polderse Reddingsclub

Mass Rescue – Men

  1. DLRG Rheurdt-Schaephuysen 2
  2. DLRG Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf 1
  3. DLRG Rheurdt-Schaephuysen 1

Tube Rescue – Women

  1. DLRG Rheurdt-Schaephuysen 3
  2. Polderse Reddingsclub
  3. DLRG Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf

Tube Rescue – Men

  1. DLRG Rheurdt-Schaephuysen 1
  2. WOPR Poznan
  3. TrygFonden SLS IRB Club Team 1

#IRBEuropameisterschaft
#HeusenPheusen
#Powerlook

Nach 8 Jahren beendet Steffen van Vliet seine IRB Karriere

Im neuen Jahr muss das Rheurdter IRB-Team sich leider von einem wertvollen Teammitglied trennen. Nach einer letzten starken Saison im Jahr 2016 hat sich Steffen dazu entschlossen, seine IRB-Karriere an den Nagel zu hängen. Wir bedauern dies sehr!
Bereits beim ersten IRB Deutschland Pokal 2009, war Steffen Teil des heutigen IRB Lifesaving Team Rheurdt – Germany. Zunächst als Patient, erlernte er schnell die Fähigkeiten eines guten Crew-Members, um im Jahr 2013 das erste Mal als Crew den Deutschland Pokal zu gewinnen. Bereits ein Jahr später konnte zusammen mit unserem Driver Sebastian Apitz ein starkes zweites Herrenteam ins Leben gerufen werden. Neben seinen zahlreichen nationalen Errungenschaften, zählt der Europameister-Titel in der Team Rescue im Jahr 2015 zu seinen größten Erfolgen.

Mit Steffen geht einer der ersten IRB Sportler Deutschlands. Sein Wissen und seine Erfahrung auf dem IRB, werden dem Sport und vor allem dem Team fehlen.

Wir wollen also sagen: „Danke Steffen für die schöne, lustige und erfolgreiche Zeit mit dir! Wir werden dich vermissen!

#heusenpheusen

Rettungsschwimmer unerwartet im Gebirge im Einsatz

Als Rettungsschwimmer und Sanitäter erwartet man immer das unerwartete. So wurde auch das IRB Lifesaving Team Rheurdt nach einem 10km Marsch durch Tiefschnee, mit einer Höhendifferenz von mehr als 400 Meter, gefordert.
Ein Unfalls auf dem höchsten Punkt Norddeutschland (dem Brocken im Harz), machte die Landung eines Rettungshubschraubers erforderlich. Aufgrund des extrem hohen Besucheraufkommens war eine Landung jedoch nicht möglich.
Glücklicherweise befanden sich die Rettungsschwimmer des IRB Lifesaving Team Rheurdt auf Saisonabschluss im Harz und bekamen die brisante Situation mit.

Ohne zu Zögern boten sie ihre Hilfe an und konnten durch ein koordiniertes und eingespieltes Vorgehen, umgehend eine Landezone für den Rettungshubschrauber samt Notarzt einrichten.

Die Besucher und Gastronomiebetreiber zeigten sich sichtlich erleichtert über die professionelle Hilfe der Rettungsschwimmer, die sonst eher an der Küste anzutreffen sind.
Der Notarzt samt Team, konnte schnell den Patienten aufnehmen und zur weiteren Versorgung abtransportieren. Noch vor dem Abflug bedankte sich der leitende Notarzt mit einem kleinen Erinnerungsfoto für die Hilfe.

IRB Team erfolgreich bei WM

Am 10. und 11. September hieß es sich bei den IRB World Championships in Noordwijk zu behaupten. Rheurdt-Schaephuysen startete mit zwei Herrenteams in die IRB Wettkämpfe.

Bei bestem Wetter und ruhigem Wellengang galt es sich der starken Konkurrenz aus Australien, Neuseeland und England zu stellen. Dabei konnte sich unser erstes Rheurdter Team in den Disziplinen Mass und Tube im Finale bis auf einen hervorragenden 5. Platz vorkämpfen. Bei der Team Rescue erreichten unsere Teams im Finale zusammen Platz 7. In der schnellsten Disziplin der Single Rescue gelang es dem zweiten Herrenteam sich als einziges deutsches Team bis ins Halbfinale vorzuarbeiten. Mit dieser Leistung konnten wir in der Gesamtwertung mit nur zwei Teams als bestes deutsches Team einen erfolgreichen 8. Platz belegen. Die vorderen Platzierungen gingen vor allem an die starken Teams aus Australien und Neuseeland, die neben ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit auch fahrerische Klasse bewiesen.

Insgesamt können unsere Rheurdter Teams angesichts der starken internationalen Konkurrenz sehr zufrieden mit den Ergebnissen sein. Für die kommenden Wettkämpfe wird nach wie vor hart trainiert, um das Potential unserer Teams noch weiter ausbauen und auch bei den internationalen Wettkämpfen erneut vorne mitmischen zu können. Wir freuen uns schon auf die Europameisterschaften nächstes Jahr in Belgien und die WM 2018!