Gold, Silber und Bronze bei Landesmeisterschaften

Auch in diesem Jahr war unsere Ortsgruppe wieder bei den Landesmeisterschaften des DLRG Landesverbandes Nordrhein vertreten, die in Bedburg im Monte Mare Schwimmbad stattfanden. Am Samstag, den 06.05.17, traten 39 Schwimmerinnen und Schwimmer in 8 Mannschaften verschiedener Altersklassen zum Mannschaftswettkampf an und Sonntag, den 07.05.17, starteten 19 Kinder und Jugendliche im Einzelwettkampf. Bei tollem Wetter und mit guter Stimmung brachen sie auf und kehrten an beiden Tagen mit tollen Platzierungen zurück.

Im Mannschaftswettkampf schafften es drei unserer Mannschaften auf das Podest. Die AK 12m und 15/16w erreichten den dritten Platz, wobei unsere 15/16er Mädchen uns einen der spannendsten Kämpfe darboten, da sie ihre Vorplatzierung auf den Landesmeistertitel wirklich verteidigen wollten und am Ende mit nur 7 Punkten (nicht mal eine Sekunde unterschied) hinter dem zweiten und 9 Punkten hinter dem ersten Platz lagen! Den Titel erreichte aus unserer OG aber am Ende nur die Mannschaft der 13/14w, die mit 19 Punkten vor den Zweiten lagen. Die 17/18er weiblich und männlich landeten beide auf dem fünften Platz mit jeweils unter 40 Punkten zum Vierten. In der Gesamtwertung Mannschaft erreichte die OG Rheurdt- Schaephuysen den Bronzestatus.

Im Einzel lagen wir in der Gesamtwertung schon einen Platz höher auf dem Zweiten, obwohl dieses Jahr leider keiner von uns die Goldmedaille ergattern konnte. Wobei unsere Mädels aus der Altersklasse 13/14 schon sehr gut abschnitten. Franka Vogel und Hannah Goetzens nahmen stolz den zweiten und dritten Platz ein, mit nur 27 Punkten Unterschied zueinander.

Besonders zahlreich vertreten wurde von uns die Altersklasse 15/16w wo insgesamt 6 Schwimmerinnen am Einzelwettkampf teilnahmen. Davon landete die Hälfte sogar unter den Top 10. Die älteren Teilnehmer der 17/18er und Offen erreichten allesamt die Top 10, womit wir zufrieden sein können. Allem in Allem ein gelungenes Wettkampfwochenende!

Mannschaft:

Bronze: AK 12 männlich (Schüren, Mönkemeyer, Kardell, Arts, Hillen)

Gold: AK 13/14 weiblich (Vogel, Goetzens, Smeets, Joppen, Heinrichs)

Bronze: AK 15/16 weiblich (Mölders, Metz, Groos, Witzdam, Skorwider)

Gesamtergebnis Mannschaft

Einzel:

Silber: AK 13/14 weiblich Franka Vogel

Bronze: AK 13/14 weiblich Hannah Goetzens

 

Glückwunsch an alle Schwimmer!

DLRG Jugend fährt zum ZOOM

Wir möchten am Samstag, den 20. Mai 2017 einen erlebnisreichen Tag mit euch im Zoo in Gelsenkirchen verbringen.

Dazu treffen wir uns um 9.30 Uhr am Marktplatz und werden gegen 18 Uhr wieder zurück sein. Es wäre eine große Hilfe für uns, wenn sich Eltern bereit erklären würden eine Fahrt zu übernehmen, ansonsten müssen wir die Teilnehmerzahl leider begrenzen und können vielleicht nicht jeden mitnehmen.

Der Eintritt für den Zoo beträgt 12,50€ für Kinder bis 12 Jahre und 14,50€ für Schüler/innen (bitte Schülerausweis mitnehmen).

Hinweise:

Bringt euch bitte Essen und Trinken für den Ausflug selber mit.

Denkt daran euch dem Wetter entsprechend anzuziehen.

Ihr könnt euch bis zum 15.05.17 bei euren Übungsleitern oder Britta Goetzens anmelden (gebt zusammen mit der Anmeldung bitte auch das Eintrittsgeld ab).

Hier findet ihr die Anmeldung

Bezirksmeisterschaften Einzel

76 Schwimmer aus dem gesamten Kreis Kleve trafen sich am 18.März im Rheurdter Hallenbad um sich für die Landesmeisterschaften im Mai zu qualifizieren. Obwohl die Ortsgruppe Rheurdt zu einer der Kleinsten im Kreisgebiet zählt, stellten wir mit 35 Schwimmern fast die Hälfte aller Starter. Doch nicht nur die Quantität, sondern vor allem die Qualität ließ sich zeigen: 6xGold, 3x Silber und 4xBronze gingen am Ende des Tages an Rheurdter Schwimmer.

Die Medaillengewinner:

AK 12w: 1.Sophier Weber, 2.Merle Stork, 3.Paula Wiese

AK 12m: 1.Peter Schüren, 3.Nils Kardell

AK 13/14w: 1.Franka Vogel, 2.Hannah Goetzens

AK 15/15w: 1.Lina Mölders, 3.Lena Metz

AK 17/18w: 2.Anna Witzdam

AK 17/18m: 3.Tobias Wirth

Damen: 1.Judith Mölders

Herren: 1.Philipp Lengkeit

 

>>> Hier finden Sie alle Ergebnisse

 

Rheurdt Helau

Über 40 Marios zogen mit ihren Karts beim Nelkensamstagsumzug durch Rheurdt.
Zwei Wochen zuvor wurden die Kostüme gemeinsam von den Schwimmern in der Mühle gebastelt.

Ein riesen Dank geht an den DLRG Jugendvorstand, der sich um das Motto, die Kostüme und den Wagenbau gekümmert hat!

Nach 8 Jahren beendet Steffen van Vliet seine IRB Karriere

Im neuen Jahr muss das Rheurdter IRB-Team sich leider von einem wertvollen Teammitglied trennen. Nach einer letzten starken Saison im Jahr 2016 hat sich Steffen dazu entschlossen, seine IRB-Karriere an den Nagel zu hängen. Wir bedauern dies sehr!
Bereits beim ersten IRB Deutschland Pokal 2009, war Steffen Teil des heutigen IRB Lifesaving Team Rheurdt – Germany. Zunächst als Patient, erlernte er schnell die Fähigkeiten eines guten Crew-Members, um im Jahr 2013 das erste Mal als Crew den Deutschland Pokal zu gewinnen. Bereits ein Jahr später konnte zusammen mit unserem Driver Sebastian Apitz ein starkes zweites Herrenteam ins Leben gerufen werden. Neben seinen zahlreichen nationalen Errungenschaften, zählt der Europameister-Titel in der Team Rescue im Jahr 2015 zu seinen größten Erfolgen.

Mit Steffen geht einer der ersten IRB Sportler Deutschlands. Sein Wissen und seine Erfahrung auf dem IRB, werden dem Sport und vor allem dem Team fehlen.

Wir wollen also sagen: „Danke Steffen für die schöne, lustige und erfolgreiche Zeit mit dir! Wir werden dich vermissen!

#heusenpheusen

„Schweigen schützt die Falschen“

Am 04.02.17 um 9.00 Uhr fanden sich rund 15 Betreuerinnen und Betreuer der DLRG Rheurdt- Schaephuysen in ihrem Vereinsheim der Mühle in Rheurdt ein, um sich im Rahmen des „Schweigen schützt die Falschen!“ Projektes zum Thema Prävention und Intervention Sexualisierter Gewalt im Sport schulen zu lassen. Gerade in Sportvereinen sind Kinder gefährdet, da potenzielle Täter hier leicht in Kontakt mit ihnen kommen. So wurde vom Landessportbund NRW e.V. also dieses Tagesseminar angeboten, um in der DLRG Rheurd- Schaephuysen zur Thematik zu informieren und sensibilisieren.

Die Jugendlichen und Erwachsenen kamen mit verschiedenen Erwartungen und Fragen wie zum Beispiel:„Welche Hilfestellungen darf ich als Trainer/-in leisten?“ – „Wie muss ich bei Verdachtsfällen reagieren?“ – „Woran erkenne ich einen sexuellen Übergriff?“ – „Wo sind die Grenzen ?“. Diese und viele weitere wurden von Referentin Petra Lazik ausreichend beantwortet und mit konkreten Beispielen verdeutlicht, sodass die Teilnehmer nun wissen, wie sie mit den Kindern in ihrer Trainingsgruppe angemessen umgehen können, ohne das sexualisierte Gewalt zum Thema wird. Sehr interessant war für viele zu lernen, aus welcher Motivation heraus die Täter handeln und wie viele Kinder schon einmal sexualisierte Gewalt erfahren mussten.

Allem in allem war dies ein sehr gelungenes und informatives Seminar, dass außerdem noch von einer exzellenten Verpflegung begleitet wurde. Für den Vereinsvorstand steht fest, dass zu diesem Thema auch noch weitere Vorträge folgen werden, um das Problembewusstsein unter den Betreuerinnen und Betreuern zu schärfen und Handlungskompetenz im Verein zu schaffen, damit eine Gefährdung der Kinder beim Schwimmtraining ausgeschlossen wird.

Rettungsschwimmer unerwartet im Gebirge im Einsatz

Als Rettungsschwimmer und Sanitäter erwartet man immer das unerwartete. So wurde auch das IRB Lifesaving Team Rheurdt nach einem 10km Marsch durch Tiefschnee, mit einer Höhendifferenz von mehr als 400 Meter, gefordert.
Ein Unfalls auf dem höchsten Punkt Norddeutschland (dem Brocken im Harz), machte die Landung eines Rettungshubschraubers erforderlich. Aufgrund des extrem hohen Besucheraufkommens war eine Landung jedoch nicht möglich.
Glücklicherweise befanden sich die Rettungsschwimmer des IRB Lifesaving Team Rheurdt auf Saisonabschluss im Harz und bekamen die brisante Situation mit.

Ohne zu Zögern boten sie ihre Hilfe an und konnten durch ein koordiniertes und eingespieltes Vorgehen, umgehend eine Landezone für den Rettungshubschrauber samt Notarzt einrichten.

Die Besucher und Gastronomiebetreiber zeigten sich sichtlich erleichtert über die professionelle Hilfe der Rettungsschwimmer, die sonst eher an der Küste anzutreffen sind.
Der Notarzt samt Team, konnte schnell den Patienten aufnehmen und zur weiteren Versorgung abtransportieren. Noch vor dem Abflug bedankte sich der leitende Notarzt mit einem kleinen Erinnerungsfoto für die Hilfe.